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Blitzschutz ist der Sammelbegriff für sämtliche
baulichen und technischen Maßnahmen (z.B. Einbau einer
Blitzschutzanlage), die bei einem etwaigen Blitzeinschlag in
ein Gebäude für eine sichere Ableitung der Stromspannungen
an der äußeren Gebäudehülle sorgen.
Vor allem bei freistehenden Gebäuden ist die
Wahrscheinlichkeit eines Blitzeinschlags relativ hoch. Der
direkte Einschlag eines Blitzes kann zur Zerstörung von
elektrischen Leitungen, angeschlossenen Elektrogeräten und
bei Auslösung eines Brandes zu noch größeren
Beschädigungen führen.
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Die durchschnittliche Stromstärke von Blitzen beträgt
ca. 50.000 Ampere (A) das entspricht Stromspannungen
von über 150.000
Volt (V).
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Das Prinzip
des Blitzableiters, dem Hauptbestandteil des äußeren
Blitzschutzes wurde im Jahre 1752 von Benjamin Franklin
in den USA erfunden.
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Ö
Wissenswertes über den Blitz
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Beim äußeren Blitzschutz wird
der einschlagende Blitz über einen Blitzableiter
"eingefangen" und sicher an der Außenhaut (Dach und
Fassade) des Gebäudes in das Erdreich abgeleitet.
Bestandteile
einer Blitzschutzanlage
Vergrösserung
durch Anklicken
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- inneren Blitzschutzes
Schutz vor Überspannungsschäden und
"elektrostatischen Stromspitzen" bei Blitzschlägen.
Vor allem sinnvoll zur Absicherung von empfindlichen
elektronischen Geräten, wie Computer- und EDV-Anlagen,
medizinischen Geräten, Alarm- und Warnanlagen etc.
Hierzu werden spezielle Überspannungsschutzgeräte
eingesetzt, die zwischen Stromversorgung (Steckdose,
Stomverteiler) und dem Gerät eingebaut sind.
Der innere Blitzschutz bietet auch den Schutz vor indirekten
Blitzschäden, das heißt, vor möglichen Spitzen in der
Stromspannung bei Blitzeinschlag in unmittelbarer Nähe von
Gebäuden oder in Nachbargebäude.
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