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Die Blockbohlenbautechnik ist bereits seit der Eisenzeit
in Europa.bekannt, und war über Jahrhunderte hinweg eine weitverbreitete Bauweise aus massivem Holz.
Vor allem in waldreichen Gegenden Europas, dem Alpengebiet,
Bayrischer Wald, Skandinavien
und Russland, sowie in Nordamerika
diente diese Technik zur Errichtung von Bauwerken jeglicher Art, vom
Brückenbau bis hin zu Wohngebäuden.
Foto:
Wohngebäude in den Schweizer Alpen aus dem 16. Jahrhundert
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Technik
Das Grundprinzip des Blockbohlenbau ist das horizontale Aufeinanderschichten von runden
naturbelassenen oder behauenen, bzw. gefrästen Holzstämmen.
Durch die Verkämmung bzw. Verblattung der einzelnen Stämme/bzw.
Bohlen in den Eckbereichen wird die notwendige Aussteifung der
Gebäude erreicht.
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Holzarten
Verwendete Holzarten sind Nadelhölzer mit geradem Wuchsbild des
Baumstammes, vor allem Fichte und Tanne.
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Mögliche
Varianten der Blockbohlenbauweise
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1 |
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3 |
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4 |
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1 |
Rundholz
mit beschnittener, genuteter Ober- und Unterseite
(=Lagerfläche mit Nut), Verbindung erfolgt über sogenannte
Federn |
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2 |
Kantholz
mit genuteter Ober- und Unterseite, Verbindung über Federn
(Stecksystem) |
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3 |
Kantholz
mit eingefrästem Kamm an der Oberseite (Doppelte Feder) und
doppelte Nut an der Unterseite (Stecksystem) |
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4 |
Darstellung
einer wärmegedämmten Blockwand (3) Dämmung mit
Sandwichdämmplatte bestehend aus Mineralwolle und
Holzwerkstoffplatte. |
Optimale Wärmedämmung der
Blockbohlen-Aussenwand wird nur durch ausreichende Dämmung an der
Wandinnenseite erreicht.
Hierzu gibt es unterschiedlichste Hersteller-Systeme, die als
sogenannte Sandwich-Elemente (zweischalige Blockbohlenwände) bereits
vorgefertigt auf die Baustelle geliefert werden.
Diese Elemente bestehen aus mehreren Schichten, der aus massiven Holz
bestehenden Blockbohlenaussenseite, einer zwischenliegenden
Wärmedämmung und einer Innenwandplatte.
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