ABC des BAUENS - BAULEXIKON - ARCHITEKTUR + BAUEN von A bis Z
 

B

BEGRIFF BEREICH
  BAUGIPSARTEN
nach DIN 1168

 

BAUSTOFFE - BINDEMITTEL BAUGIPSE
 

Baugipse werden im Baubereich für verschiedene Bereiche und Anwendungen eingesetzt
und nach DIN 1168 kategorisiert

Art

Eigenschaften Verwendung
Stuckgips Weich in der Konsistenz und relativ schnell erhärtend, erreicht Mindestdruckfähigkeit von 6 N/mm² * jedoch erst nach 28 Tagen Herstellung von Stuckornamenten im Innen- und Außenbereich
(Wand-, Decken- und Fassadenstuck)
Putzgips Versteifung innerhalb weniger Minuten, Verarbeitung ist länger möglich als bei Stuckgips Verwendung als Hand- oder Maschinengipsputz

(* N/mm² = Druckfestigkeit in Newton bezogen auf die Fläche von 1 mm²)

Gipsarten mit Zusatzstoffen

Eigenschaften

Verwendung

Mörtelgips lange Verarbeitungsmöglichkeit durch Beimischung von Verzögerern Befestigung von Elektrodosen in Wänden
Haftgips gute Oberflächenhaftung Befestigung von Bauelementen an Oberflächen
Maschinengipsputz lange Verarbeitungsmöglichkeit durch Beimischung von Verzögerern, spritz- und pumpbar als Putzauftrag auf Wand- und Deckenflächen
Fugengips Zusatzmittel sorgt für Wasserrückhaltung, verzögert Trocknung- und schnelle Härtung Ausfugen von Gipsbauplatten, Wandschlitzen etc.
Spachtelgips Zusatzmittel sorgt für Wasserrückhaltung, verzögert Trocknung- und schnelle Härtung Spachteln von Unebenheiten an Wand und Decke
Estrichgips Zusatzmittel sorgt für langsame Aushärtung, hohe Festigkeit Einsatz als Estrich,
auch Anhydritestrich genannt

 

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