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baulexikon - Begriff BEREICH
  CHEMISCHER HOLZSCHUTZ

 

HOLZBAU
 

Holzschutz soll verhindern, daß tierische Schädlinge (HausbockkäferHolzschädlinge etc.) oder Pilze (z.B. Hausschwamm ) das Holz befallen und gegen Witterungseinflüsse ausreichend geschützt ist.

Es gibt zwei grundsätzliche Arten des Holzschutz
1. Konstruktiver Holzschutz (durch bauliche Mittel)
2. Chemischer Holzschutz (durch Einsatz chemischer Holzschutzmittel)


Chemische Holzschutzmittel enthalten jedoch meist Inhaltstoffe, die auch für den Menschen gesundheitsschädliche Auswirkungen haben können und die Umwelt belasten.

(Biozide mit fungizider -gegen Pilze- und insektizider -gegen Insekten- Wirkung)

Die internationale Holschutznorm DIN 68800, Teil 2 schreibt vor, daß durch den Einsatz baulicher Mittel (konstruktiver Holzschutz) der chemische Holzschutz im Baubereich reduziert wird.
Im Innenbereich sollte jedenfalls auf den Einsatz von chemischen Holzschutzmitteln gänzlich verzichtet werden.

Wirkungsweise und Einsatz
von chemischen Holzschutzmitteln bei Insektenbefall

Holzschutzmittel mit  hohem Anteil an Insektiziden (Insektengiften!) Einsatz von Giftgasen
(z. B. Blausäure)
Begasung mit Stickstoff oder Kohlendioxid
Schnelles Absterben der Insekten erfolgt nach Kontakt mit den Giften. Schnelles Absterben der Insekten erfolgt nach Kontakt mit den Giften.
Mögliche schädigenden Auswirkungen auf den menschlichen Organismus beim Einsatz derartiger Mittel Hohe Giftigkeit der eingesetzten Mittel - Vergasung sollte nur dort zum Einsatz kommen, wo andere Möglichkeiten nicht gegeben sind. Unbedenkliche Mittel
Alternativen: Behandlung der befallenen Hölzer mit langsamer wirkenden Borsalzlösungen, die als weniger bedenklich eingestuft werden.


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