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baulexikon - Begriff BEREICH
  CHROM
(griech.: chromos - Farbe)

 

METALLE - SCHWERMETALLE
 
Chrom ist ein Metall, das in der Natur selten in Reinform und zumeist nur in Verbindung mit Eisen, Aluminium oder Blei vorkommt. Es gehört zur Gruppe der Schwermetalle.

Eigenschaften
Farbe: weiss-bläulich
Härte: Formbar - zäh
(In Verbindung mit Eisen entstehen hochfeste Stähle z.B. Chromnickelstahl)
Hoher Schmelzpunkt
Besondere Eigenschaft:
Korrosionsschutz durch dünne Oxidschicht, die Chrom sogar vor den Angriff nichtoxidierender Säuren

Vorkommen
Natürliche Vorkommen von Chrom findet man im südlichen Afrika, der Türkei, den GUS-Staaten, in Skandinavien und im Iran.
Südafrika ist zur Zeit wichtigstes Förderland von Chrom

Verwendung

- Verchromung (Galvanische Beschichtung durch Chromatisierung)

- Verchromung (Galvanische Beschichtung durch Chromatisierung)

  von Metalloberflächen 
- Bei der Herstellung von Eisen und Stahl zu Ferrochrom- und
  Chrom-Nickel-Stählen

  (Werkzeuge in Chrom-Nickel-Stahl)
 
  

- Einsatz von Chromverbindungen als Farbpigmente (z.B. Chromoxidgrün)
- Herstellung farbiger Gläser (grünfarbige Gläser)

Cr verbessert die Härtbarkeit und somit die Vergütbarkeit von Stahl. Die Kerbschlagzähigkeit sowie die Dehnung werden durch Cr jedoch verringert. Ebenso nimmt bei reinen Chromstählen die Schweißbarkeit mit steigendem Cr-Gehalt ab. Die Zugfestigkeit des Stahls wird durch Cr erhöht. Für die Korrosionsbeständigkeit des Stahles ist ein Cr-Mindestgehalt von ca. 13% erforderlich.
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