Vorgehängte Fertig-Fassaden werden als Curtain-Walls bezeichnet
und sind bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts (um 1919) zum ersten Mal bei
Hochhausneubauten in den U.S.A. eingesetzt worden.
(Curtain = englisch - deutsch = Vorhang)
Wie ein Vorhang werden die mit Dichtungsprofilen miteinander verbundenen
Fassadenelemente aus Glas, Metall oder Kunststoff, vor die tragende Konstruktion der
Aussenwand bei Skelettbauten gehängt.
Fensterelemente inklusive Verglasung sind meist in die fertigen Fassadenelemente
integriert.
Montage der Curtain-Wall:
Die oftmals geschosshohen Elemente werden an der äusseren tragenden
Stützen-Riegel-Konstruktion von Skelettbauten befestigt,
aneinander gekoppelt und im Stossbereich der einzelnen Elemente gegen Windangriffe
und Feuchtigkeit abgedichtet.
|
|