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baulexikon - Begriff BEREICH
  DACH

 

DÄCHER - DACHARTEN

Das Dach hat ein Gebäude gegen Witterungseinflüsse (Regen, Schnee, Wind) zu schützen, den Lärm von Aussen abzuschirmen und den winterlichen und sommerlichen Wärmeschutz zu sichern.

Schon in Frühzeiten sicherten die Menschen ihre Behausungen durch einfache Bedachungen (z.B. Zeltkonstruktionen aus Tierhäuten, Schilf- und Strohbedachungen auf Holz- oder Steinbauten)
Abhängig von der geographischen Lage der Behausungen, entwickelten sich grundlegegende Dachformen und die Verwendung von bestimmten Materialien für die Dachdeckung.

In niederschlagsreichen Klimazonen (Mitteleuropäischer Raum) war die ausreichende Schrägstellung (Neigung) der Dachfläche die einzige Möglichkeit Niederschläge (Regen, Schnee) abzuleiten.
Aus dieser Notwendigkeit heraus entwickelten sich landschaftstypische Dachformen, die
hauptsächlich mit in den jeweiligen Gegenden verfügbaren Materialien eingedeckt wurden.
z.B. Schilfrohrdächer, Strohbündel, Holzschindeln, Steinplatten (z.B. Schieferplatten), Platten aus gebranntem Ton (Dachziegel) oder Metallplatten (z.B. Kupferplatten)

Dächer werden grundsätzlich eingeteilt in Flachdächer und Steildächer.

Bis zur Entwicklung bitumen- und teergetränkter Pappen und Filzen durch den Schweden Faxa 1785 war die Ausbildung von Flachdächern oder flach geneigten Dächern nur in gemässigten Klimazonen (z.B. Mittelmeerraum) möglich.

Durch den Einsatz entsprechend weiterentwickelter Abdichtungsmaterialien und Bautechniken ist die Ausführung von Flachdächern unabhängig von den klimatischen Gegebenheiten möglich, vor allem die Verfechter der modernen Architektur am Anfang des 20. Jahrhunderts (BAUHAUS) sahen im Flachdach ein Grundkonzept für zukünftige Gebäudeentwicklung.
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