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baulexikon - Begriff BEREICH
  DACHENTLÜFTER

 

DACH - DACHDECKUNG
BE-/ENTLÜFTUNG HAUSTECHNIK


1. Entlüftung der luftführenden Schicht eines hinterlüfteten Steildaches

Die Hinterlüftungsebene, über der zwischen den Sparren liegenden Dämmung eines gedämmten hinterlüfteten Steildaches, soll die sich dort bildende Luftfeuchtigkeit (aus Kondensation und Schwitzwasser) effektiv an die Aussenluft abgeben.

Dies ist nur möglich, wenn die Luft in diesem Hohlraum sich bewegen kann, bzw. eine andauernde Be- und Entlüftung stattfindet. Hierzu gibt es spezielle Dachentlüftungselemente für Deckungen aus Betondachsteinen, Ziegeln (Lüfterdachziegel) oder Kunstschieferplatten.

Diese Elemente in der Form und Farbgebung des jeweiligen Bedachungsmaterials sind mit regengeschützten Öffnungen versehen, die in Verbindung mit einer entsprechend dimensionierten Zuluftöffnung im Traufbereich des Daches eine geforderte Querlüftung im Sparrenfeld gewährleisten sollen.

(Bei Ausführung eines Lüfterfirsts [Firstlüfterziegel] ist der Einbau von Lüfterziegeln in die Dachfläche nicht mehr erforderlich)

2. Entlüftung einer mechanischen Abluftführung aus Räumen über Dach


Im Inneren eines Gebäudes liegende Räume ohne die Möglichkeit einer natürlichen Be- und Entlüftung über Fensteröffnungen, sowie bestimmte haustechnische Anlagen müssen mechanisch be-/entlüftet werden.

Meist wird die Abluft aus derartigen mechanischen Lüftungen die Dachhaut durchdringend in den Aussenbereich geführt. Spezielle an die entsprechende Dachdeckung angepasste Dachentlüfter können in die Dachfläche optisch integriert werden.

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