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baulexikon - Begriff BEREICH
  DACHSTUHLIMPRÄGNIERUNG
nach DIN 68 800

 

HOLZBAU - DACHSTUHL IMPRÄGNIERUNG

Sämtliche konstruktiven Teile einer Dachkonstruktion (Sparren, Pfetten, Stützen, Laschen, Bretter, Schalungen und Lattungen) sind durch entsprechende vorbeugende Holzschutzmassnahmen nach DIN 68 800 vor den möglichen Befall von Insekten (Hausbock, Anobien u.a.) und Pilzen (Hausschwamm) ausreichend zu schützen.

Dies kann erreicht werden durch den Einbau mittels entsprechender Imprägnierverfahren (Kesseldruckimprägnierung, Tränkung, Vakuumtränkung) vorbehandelter Hölzer.

IMPRÄGNIERVERFAHREN

Kesseldruckimprägnierung
Bei der Kesseldruckimprägnierung handelt es sich um ein Verfahren, bei dem fixierende, schwerauslaugbare Schutzsalze (z.B. Borsalze) unter hohem Druck in speziellen Druckkesseln auf die zu bearbeitenden Hölzer einwirken.
Hierbei wird eine relativ grosse Eindringtiefe in das Holz erreicht um einen entsprechend wirksamen Schutz zu gewährleisten.
Bei der Kesseldruckimprägnierung erhält das bearbeitete Holz einen leicht grünen oder braunen Farbton.
Vakuumimprägnierverfahren
Gegenüber der herkömmlichen Tauch und Kesseldruckimprägnierung gilt die Vakuumimprägnierung umweltfreundlicher.
Dabei dringt das eingesetzte Imprägniermittel ca. 3 - 5 mm in das Holz ein.
Nebeneffekt dieser Imprägnierungsart ist das Erreichen wasserabweisender Holzoberflächen und die weitestgehende Erhaltung der natürlichen Holzfarbtöne.


Schnittstellen von Hölzern des Dachstuhls z.B. bei der vor Ort hergestellten Anpassung von Bauteilen des Dachstuhls sind nachträglich mit einem Oberflächenschutz zu versehen (Holzschutzanstrich)

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