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baulexikon - Begriff BEREICH
  DAMPFHÄRTUNG

 

BETON - MAUERWERK
PORENBETON HERSTELLUNG
 

Unter Dampfhärtung wird verstanden:

1. Wärmebehandlung und Härtung von Beton

2. Technik bei der Herstellung von Porenbeton (Gasbeton)


Bei der Herstellung von Porenbeton wird den Ausgangsstoffen Sand, Kalk, Zement und Wasser ein zusätzliches Treibmittel hinzugefügt. Dieses bewirkt, daß die Masse bei der Dampfhärtung im Autoklaven die typische Porenstruktur mit Millionen mikroskopisch kleiner Luftbläschen ausbildet.

Dabei werden die sogenannten Rohlinge einem gespannten Dampf (Dampfdruck) von ca. 15 bar mit einer Temperatur von 160 bis 220C etwa vier bis acht Stunden behandelt..

Durch die Einwirkung des Drucks und des heissen Dampfes wird von der Obefläche der Sandkörner Kieselsäure ausgelöst, die zusammen mit dem Bindemittel Kalk (Kalkhydrat) sogenannte CSH-Phasen bilden (= kristalline Bindemittelphasen).

Diese kristallinen Bindemittel verbinden sich mit den Sandkörnern und schafen einen festen Verbund der einzelnen Zuschläge.

Das Endprodukt Gasbeton weist durch das genannte Herstellungsverfahren eine Dichte von 0,4 auf und besteht aufgrund der Lufteinschlüsse zu 80 % aus Luft (Gute Wärmedämmeigenschaften)
Gasbeton ist sogar leichter als Wasser (Dichte von 1,0) und würde sogar im Wasser schwimmen.

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