Der Einbau von Dauerlüftungsanlagen in Fensterelementen wirken der
Bildung von Feuchtigkeit durch Kondensat (Schwitz- und Tauwasser) an der Innenseite der
Fenster und der angrenzenden Wände entgegen.
Diese Dauerlüfter werden in den Fensterrahmen eingebaut
integriert, sorgen für einen geregelten Luftaustausch und verhindern die Schimmelbildung
infolge zu hoher Luftfeuchtigkeit im Raum. Die
Ursachen der Kondenswasserbildung auf der inneren Oberfläche von Bauteilen (z. B.
Fenstergläser, Fensterrahmen und Innenseite der Aussenwände) liegen vorrangig in:
- der Dichtheit moderner Fenster und Türen
(gegenüber früheren Konstruktionen weisen diese eine bis zu 30fache
Dichtheit auf)
- der Dichtheit von Aussenwänden
(oftmals verwendete Vollwärmeschutzsysteme mindern die Diffusionsfähigkeit
von
Aussenwänden)
- Falsches Lüftungsverhalten der Nutzer des Raumes
(fehlende Lüftung durch das regelmässig Öffnen der Fenster -
Stosslüftung)
- Hohen Raumtemperaturen
(Je höher die Raumtemperatur um so grösser die Menge
des Wasserdampfes in der Luft)
Abhängigkeit
von Temperatur und Wasserdampfgehalt der Luft |
1 m³ Luft
mit einer Temperatur von 0° Celsius
enthält ca. 5 g Wasserdampf (Wasser) |
Bei
Temperatur von 20° Celsius
enthält sie ca. 17 g Wasserdampf (Wasser) |
Bei einem Raum
mit einer Grundfläche von 20 m² und einer lichten Raumhöhe von 2,50 m (=Raumvolumen von
50 m³) bei einer Raumtemperatur von 20 ° Celsius befindet sich ca. 250 ml Luft in Form
von Wasserdampf in diesem Raum, der an den kalten Bauteilen Fenster und Wänden als
Schwitzwasser niederschlagen kann. |
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