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Baulexikon - BEGRIFF BEREICH
  DECKENDURCHBRUCH
Abkürzung in Bauplänen: DD

 

DECKEN - HAUSTECHNIK

Durchgehende Öffnungen in Decken zur Aufnahme von Installationsleitungen der Haustechnik oder sonstigen Bauteilen
(Kaminen, Öffnungen für Treppenmontage) werden als Deckendurchbrüche bezeichnet.

Deckendurchbruch in einer Massivdecke - Rendergrafik media7


Bei Betondecken werden bereits vor dem Betonieren der Deckenplatte entsprechende Bereiche durch eine besondere Schalung (Abstellung) ausgespart. Bei kleiner dimensionierten Deckendurchbrüchen können die Durchbrüche mit Rohrabschnitten (Faserbeton- oder Kunststoffrohre), Styroporklötzen oder Holzklötzen hergestellt werden.

Nachträglich sind Deckendurchbrüche in Betondecken nur über entsprechende Betonbohrungen (Kernbohrungen) oder Stemm- und Sägearbeiten möglich.

Bei Gebäudesanierungen mit bestehenden Holzbalkendecken ist es sinnvoll, nicht mehr benötigte Schornsteinöffnungen im Deckenbereich für die Unterbringung von Installationsleitungen zu verwenden, um die eventuelle Balkenauswechslung zur Herstellung von Deckenöffnungen zu vermeiden.

Balkenauswechslung einer Holzbalkendecke - Rendergrafik media7


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