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baulexikon - Begriff BEREICH
  DAMPFDIFFUSION

 

BAUPHYSIK - FEUCHTIGKEIT
 

Bewegung von Wasserdampf von Stellen mit höherem zu solchen mit niederem Dampfdruck. Der sd-Wert der Baustoffe muss von innen nach aussen abnehmen.


Dampfdiffusion bezeichnet die Eigenschaft von Wasserdampf durch bestimmte Stoffe hindurchzuwandern.
(Grund: Thermische Eigenbeweglichkeit der Atome, Ionen und Moleküle nach der Brownschen Molekularbewegung )

Thermisch bedingt findet die Diffusion durch das Bauteil immer ausgehend von der Warmen Seite zur kalten Seite statt. Dabei kommt es zur Tauwasserbildung (Kondensation) der dampfförmigen Feuchtigkeit an der kalten Stelle des Bauteils.

Der Einbau von Dampfsperren (Bauteile mit hohem Dampfdiffusionswiderstand) kann die möglichen Feuchteschädigungen an Bauteilen (z.B. Wänden) verhindern.

Die Fähigkeiten von Bauteilen die Durchdringung des Wasserdampfes zu verhindern wird als Dampfdiffusionswiderstand bezeichnet, die sogenannte Diffusionsfähgigkeit drückt das Gegenteil aus.

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