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baulexikon - Begriff BEREICH
  DAMPFDIFFUSIONSWIDERSTAND

 

BAUPHYSIK - WASSERDAMPFDIFFUSION

Der Dampfdiffusionswiderstand von Bauteilen ist der Wert, der die Fähigkeit des Stoffes kennzeichnet Wasserdampf durch das Bauteil hindurch zu lassen.

Je nach Material des Baustoffs und dessen Dicke ist dieser Widerstand unterschiedlich.

Die Einheit für die Dampfdurchlässigkeit ist die sogenannte Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl griech_mue.gif (924 Byte) (griech. m - Sprechweise: mü)

Diese Einheit ist ohne Dimension und somit nur eine vergleichende Zahl, die angibt um wieviel der Widerstand eines Baustoffes grösser ist als der Widerstand einer gleichdicken Luftschicht.
(Grundlegend hierfür ist die Festlegung das die Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl von Luft 1,0 beträgt - Luft hat keinen Dampfdiffusionswiderstand)


griech_mue.gif (924 Byte)Luft=1,0


Baustoff Wasserdampf
Diffusionswiderstandszahl
Dicke des Bauteils entspräche einer Luftschichtdicke von
griech_mue.gif (924 Byte) d (in m) sd (in m)
Stahlbeton 100 0,2 m 20,0 m
Mineralfaser 1 0,1 m 0,1 m
PE-Folie 100000 0,0002 m 20,0 m

Wie die Tabelle zeigt weist eine 2 mm dicke PE-Folie den nahezu gleichen Wasserdampfwiderstand wie eine 20 cm dicke Stahlbetonwand auf, während z.B. eine Mineralfaserschicht praktische keinen Widerstand Wasserdampf durchdringen zu lassen besitzt.

Um das Durchdringen von Wasserdampf durch Bauteile zu verhindern ist die Ausführung von entsprechenden Abdichtungsmassnahmen, z.B. der Einbau von Dampfsperren, erforderlich.

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