Eine oder mehrere Entnahmestellen werden von einem
Wassererwärmer versorgt, keinesfalls aber alle Entnahmestellen einer
Wohnung. Danach wird in Einzel- oder Gruppenversorgung unterschieden:
Bei der Einzelversorgung wird eine Entnahmestelle durch einen
Wassererwärmer versorgt. Bei der Gruppenversorgung werden mehrere,
dicht beieinanderliegende Entnahmestellen aus einem Wassererwärmer
versorgt. Vergleiche sind mit der zentralen Warmwasserversorgung zu
ziehen.
Baden, Schwimmen und Waschen waren bei allen Völkern seit frühester Zeit üblich. In
Griechenland war bereits zur Zeit Homers das Baden in Wannen bekannt. Zur Zeit Herodots
gab es künstliche Warm-, Dampf- und Heißluftbäder. Die Römer besaßen Thermen, das
Mittelalter öffentliche Badestuben. Unsere Zeit kennt Frei- und Hallenbäder sowie das
hauseigene Badezimmer.
Jederzeit duschen und baden zu können, ist heute eine Selbstverständlichkeit. Wohl
niemand in unserem Lande möchte auf die Annehmlichkeiten des Lebens verzichten. Und schon
gar nicht auf das Waschen, Baden und Duschen mit warmem Wasser.
Die Warmwasserbereitung ist nach der Heizung und dem Auto der
drittgrößte Energieverbraucher im privaten Haushalt. Daher gehört
eine vernünftige Planung zu den wichtigsten und vordringlichsten
Aufgaben im Neubau und bei der Wohnungs- oder Hausmodernisierung. In
Frage kommende Warmwassergeräte müssen gleichermaßen ökologischen
und ökonomischen Anforderungen gerecht werden – ohne die
Komfortbedürfnisse des Benutzers zu vernachlässigen.
Elektrische Warmwasserbereitung: Gradgenau – sparsam –
komfortabel
Die elektrische Warmwasserbereitung bietet zahlreiche Vorteile. Die
Produktpalette umfaßt vielfältige Gerätevarianten, die äußerst
sparsam mit der Energie umgehen, die Umwelt schonen und gleichzeitig
höchstmöglichen Komfort bieten. Insbesondere die dezentrale Anbringung
der Geräte ist eines der Hauptargumente für die elektrische
Warmwasserbereitung. Die Erwärmung des Wassers erfolgt genau dort, wo
es gebraucht wird – an der Spüle in der Küche, am Waschtisch, neben
der Dusche oder über der Wanne im Bad. Das reduziert Leitungslängen
und damit verbundene Wärmeverluste. Jedes Gerät erlaubt die
individuelle Einstellung der Warmwasser-Temperatur. Das ist nicht nur
komfortabel sondern schont gleichzeitig die Umwelt durch geringeren
Energie- und Wasserverbrauch. Zusätzlich spricht der unproblematische
Einbau beziehungsweise der Austausch der Geräte – bei der
Altbausanierung – für elektrische Warmwassergeräte.
In Mehrfamilienhäusern ermöglicht die dezentrale
Warmwasser-Versorgung eine exakte, verbrauchsabhängige Kostenabrechnung
– jeder zahlt nur soviel, wie er wirklich verbraucht hat.
Elektro-Warmwassergeräte verrichten in Millionen Haushalten seit Jahrzehnten zur
Zufriedenheit der Benutzer tagaus, tagein ihre Dienste. Technik bleibt nie stehen, sondern
entwickelt sich ständig weiter. Diese Innovationen sollen im Vordergrund unserer
Betrachtungen stehen.
Offene Warmwasserspeicher
Offene Warmwasserspeicher stehen nicht unter Druck – daher auch der
Name: druckloser Speicher. Sie sind mit Inhalten von 5 bis 80 Litern
erhältlich und für die Wandmontage bestimmt. Diese Speicher versorgen
nur eine Entnahmestelle und halten ständig warmes Wasser der
gewünschten Temperatur zwischen 30°C und 85°C bereit. Eine gute
Wärmedämmung trägt in hohem Maße zur Wirtschaftlichkeit bei. Die
Innenbehälter gibt es wahlweise aus Kupfer oder Polypropylen. Spezielle
drucklose Armaturen garantieren die einwandfreie Funktion und
Sicherheit.
Geschlossene Warmwasserspeicher
Warmwasserspeicher mit druckfestem Innenbehälter können mehrere Entnahmestellen
versorgen. Solche wandhängenden Geräte sind in Größen zwischen 5 und 150 Litern
lieferbar. Sie halten ständig warmes Wasser mit der gewünschten Temperatur zwischen
30°C und 85°C vorrätig. Die zwischen Innenbehälter und Außenmantel angeordnete
Wärmedämmung erfüllt alle Anforderungen für einen energiesparenden Betrieb.
Geschlossene Warmwasserspeicher erlauben an den Zapfstellen den Einsatz von Thermostat-
und Einhebel-Mischbatterien.
Um unnötige Leitungsverluste zu vermeiden, sollten die Geräte
möglichst in der Nähe der meistbenutzten Entnahmestelle aufgehängt
werden. Da die Nachheizung einer größeren Wassermenge Zeit erfordert,
ist die Gerätegröße auf den maximalen momentanen Bedarf auszulegen.
Die Innenbehälter geschlossener Warmwasserspeicher sind – je nach
Gerätetyp – innen aus emailliertem Stahl mit Antikorrosionsstab oder
aus Kupfer.
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Sie präsentieren den neuesten Stand der Technik:
Kleinspeicher auf niedrigsten Bereitschaftsstromverbrauch ausgelegt, recycelbar und
FCKW-frei.
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Warmwasser-Kleinspeicher – ökonomisch und ökologisch
Die Armatur aufgedreht und schon kommt warmes Wasser. Heutzutage ist
dies eine Selbstverständlichkeit, beispielsweise mit elektrischen
Kleinspeichern: Sie hängen in Haushalten, Büros und Hotels – unter
oder über den Waschbecken – und halten ständig warmes Wasser bereit.
Elektrische Kleinspeicher gehören einfach dazu.
Unter der schönen Schale heutiger Kleinspeicher verbirgt sich ein
hochmodernes Innenleben, das Ökonomie und Ökologie vereint: So
verbrauchen die Geräte nur einen sehr geringen Bereitschaftsstrom –
benötigen also wenig Energie, um den Wasserinhalt auf der zwischen
35°C und 85°C vorwählbaren Temperatur zu halten.
Hoher Bedienungs- und Benutzerkomfort sind seit jeher Produktstärken dieser Geräte.
So liefert der Fünf-Liter-Speicher bei einer Temperatureinstellung von 65°C ca. zehn
Liter Mischwasser mit praxisgerechten 40 Grad. Eine Signallampe leuchtet während der
Aufheizphase und erlischt, wenn die am Wählknopf eingestellte Temperatur erreicht ist.
Die Kleinspeicher der neuen Generation beweisen durch VDE- und GS-Zeichen ihre
unverzichtbare Betriebs- und Benutzersicherheit und sind zudem vom Fachhandwerker leicht
zu installieren.
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Die neue Antitropf-Armatur für Spüle und Waschtisch
verhindert das stete Tropfen des Wasserhahns beim Aufheizen.
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Dazu passend: Eine Antitropf-Armatur
Beim Erwärmen dehnt sich Wasser aus. Dieses physikalische Gesetz verursacht bei vielen
Anwendern von drucklosen Kleinspeichern Ärger. Denn dort tropft ein Teil des erwärmten
Wassers über die Armatur ab. Häßliche Kalkablagerungen im Waschbecken und störendes
Tropfen sind die Folgen. Genau das wird von der neuen Antitropf-Armatur eines Herstellers
verhindert. Sie puffert die Volumenvergrößerung beim Erwärmen und verhindert so das
Tropfen der Armatur. Damit gibt es für alle Besitzer von drucklosen Kleinspeichern
endlich eine elegante Lösung gegen tropfende Armaturen.
Wie funktioniert die Antitropf-Armatur?
In dem Schwenkarm der Armatur befindet sich ein Hohlraum, das Wasser-Reservoir. Heizt
der Speicher auf, drückt das Wasser in dieses Reservoir. Dort wird es bis zur nächsten
Entnahme gespeichert. Öffnet man eines der beiden Ventile, mischt die Armatur über die
Wasserstrahlpumpe automatisch das gespeicherte Volumen dem gezapften Wasser bei. Ist das
Reservoir entleert, wird es durch einen Schwimmkörper verschlossen.
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Sieben LED-Leuchtfelder im Bedienfeld der neuen
Warmwasser-Wandspeicher zeigen den nutzbaren Wärmeinhalt an.
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Reicht’s noch zum Baden? Warmwasserspeicher mit
Wärmeinhaltsanzeige
Das Handtuch um die Hüfte geschlungen starrt er ratlos auf seinen Warmwasserspeicher.
Langt der Inhalt noch für eine wohlig warme Wannenfüllung oder kommt mittendrin nur noch
kaltes Wasser aus der Armatur? Wie gern hätte er jetzt Röntgenaugen!
Was bislang nur schwer – oder auch gar nicht – zu schätzen war,
ist nun ablesbar: Das Bedienfeld der neuen Wandspeicher-Generation eines
Produzenten zeigt an, wie lange der Warmwasservorrat noch reicht.
Ein Sensor am Innenbehälter des Speichers erfaßt die vorhandene Warmwasser-Menge.
Sieben LED-Leuchtfelder im Bedienfeld zeigen den nutzbaren Wärmeinhalt an. Fünf
leuchtende LED-Felder bedeuten beispielsweise, daß der Speicherinhalt im Regelfall für
ein Wannen-Vollbad oder dreimaliges Duschen reicht. Zwei Felder erlauben ein ausgiebiges
Duschbad. Die elektronische Wärmeinhalts-Anzeige schützt so vor unangenehm kalten
Schauern.
Warmes Wasser steht mit einem solchen Speicher jederzeit an allen
Entnahmestellen der Wohnung zur Verfügung. Die Temperatur ist stufenlos
zwischen 35°C und 85°C wählbar. Sollte tatsächlich im Laufe des
Tages einmal das warme Wasser ausgehen, sorgt die – per Knopfdruck
einschaltbare – Schnellaufheizung für Nachschub.
Die neuen Warmwasser-Wandspeicher sind serienmäßig mit Signalanode ausgestattet. Sie
zeigt an, wann die im inneren des Speichers eingebaute Anode zum Schutz vor Korrosion und
Wasserschäden verbraucht ist und durch einen Fachhandwerker ausgetauscht werden muß. Die
Geräte sind universell einsetzbar: wahlweise als Druckgerät, für drucklosen Anschluß
oder auch als Boiler.
Selbstverständlich sind die neuen Wandspeicher sortenrein recyclingfähig: konzipiert
für die problemlose Trennung von Behälter, Wärmedämmung, Metallgehäuse und
elektrischen beziehungsweise elektronischen Bauteilen.
Durchlauferhitzer
Richten wir unser Augenmerk auf Durchlauferhitzer, die Sprinter unter den
Warmwassergeräten. Diese Geräte gibt es seit vielen Jahren. Sie erwärmen das Wasser im
Durchlaufprinzip und versorgen mehrere Entnahmestellen. Ihre entscheidenden Vorteile sind
niedrige Anschaffungskosten und geringe Abmessungen. Energie wird nur verbraucht, wenn
warmes Wasser benötigt wird. Durchlauferhitzer gibt es hydraulisch gesteuert sowie
thermisch oder vollelektronisch geregelt. Der vollelektronische Durchlauferhitzer ist das
jüngste Kind innerhalb dieser Serien. Mit ihm gelang ein revolutionärer Durchbruch, der
den Warmwasserkomfort enorm verbessert. Allein die Energieeinsparung eines elektronischen
Durchlauferhitzers beträgt für einen Vier-Personen-Haushalt ca. 20% gegenüber
herkömmlichen Durchlauferhitzern. Hinzu kommt die Wassereinsparung, da umständliche
Mischprozeduren entfallen. Der elektronische Durchlauferhitzer wird in absehbarer Zeit
thermische Ausführungen vom Markt verdrängen.
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Im Badezimmer: Vollelektronischer Durchlauferhitzer mit
Fuzzy-Logic und LCD-Anzeige bieten höchsten Warmwasserkomfort. Der darunterhängende
Konvektor heizt in der Übergangszeit.
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Fuzzy-Logic optimiert Durchlauferhitzer
Wenn ,sie’ duscht und ,er’ zur gleichen Zeit warmes Wasser am
Waschtisch zapft, kann das Schwierigkeiten geben. Nicht, weil man sich
ums Wasser streitet, sondern weil das Wasser mal zu kalt und mal zu
heiß aus dem Duschkopf sprüht. Viele Durchlauferhitzer haben nicht
mehr als zwei Leistungsstufen und einen Differenz-Druckschalter zur
Steuerung der Heizleistung. Moderne, elektronische Durchlauferhitzer
bieten dagegen einen nie zuvor gekannten Warmwasser-Komfort und sparen
bis zu 20% Energie und Wasser, weil umständliches und zeitaufwendiges
Mischen entfällt.
Seit 1986 – also seit 10 Jahren – gibt es elektronische
Durchlauferhitzer auf dem europäischen Markt. Die Entwicklung schritt
in dieser Zeit unaufhörlich voran: Neue Ausführungen brachten den
Einstieg ins Fuzzy-Zeitalter. Die dem Menschen nachempfundene Logik –
die sogenannte Fuzzy-Logic – ermöglicht den eingebauten Rechnern,
fließende Übergänge von einem Wert zum anderen zu schaffen. Mit dem
Ergebnis: Vollelektronische Durchlauferhitzer liefern immer gradgenau
und stufenlos warmes Wasser von 35°C bis 60°C – selbst wenn sie und
er gleichzeitig warmes Wasser entnehmen.
Sicherheit gewährleistet: Neue Durchlauferhitzer für Kunststoffrohr-Systeme geeignet
Bei der Installation von Trinkwasser-Leitungen kommen immer häufiger Kunststoffrohre
zum Einsatz. Hierzu benötigt man speziell darauf abgestimmte Warmwassergeräte.
Insbesondere die Kombination von Kunststoffrohren und Durchlauferhitzern war bislang nicht
oder nur bedingt möglich. Mittlerweile gibt es hydraulische und elektronische
Ausführungen, die eine solche Kombination zulassen.
Hierfür wurde ein spezielles Konzept entwickelt: Die bisherige
Druck- und Sicherheitsabschaltung mit Rückflußverhinderer im
Kaltwasserzulauf wurde um einen Installations-Druckwächter im
Warmwasserauslauf ergänzt. Steigt im Störfall der Druck im Gerät und
der nachgeschalteten Installation an, versperrt der Druckwächter den
Wasserauslauf des Durchlauferhitzers. Der Druckanstieg – bis zur
Sicherheitsabschaltung bei 22 bar – bleibt auf den Durchlauferhitzer
beschränkt. Das Kunststoff-Rohrsystem wird für kurze Zeit lediglich
mit maximal zwölf bar beansprucht.
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Glieder-Signalanode für den Austausch unter beengten
räumlichen Verhältnissen.
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Interessante Neuheit auch bei der Zentralversorgung: Eine Anode für um die Ecke
Ratlos steht der Monteur mit einer langen Stabanode in der Hand vor dem Standspeicher.
Sein Ziel, den verbrauchten Antikorrosionsstab gegen einen neuen auszutauschen, scheitert
am zu geringen Abstand zwischen Kellerdecke und Speicher-Oberkante. Der Platz reicht nicht
aus, um die unbewegliche, starre Anode von oben her in den Speicher einsetzen zu können.
Auch für diesen Fall gibt es mittlerweile die richtige Lösung: Eine
Signal-Glieder-Anode – im Fachjargon auch Ketten-Anode genannt. Der
Erfinder dieser Signalanode, Ludwig Hößle, Schliersee, entwickelte sie
für den Austausch unter beengten räumlichen Verhältnissen. Die
Signal-Glieder-Anode zeigt außerdem von außen sichtbar an, wann sie
verbraucht ist. Ihre ausschließliche Aufgabe besteht im Schutz des
Speicher-Innenbehälters vor Korrosion. Dabei nutzt sich die Anode ab,
wodurch sie ihren Namen erhielt: ,Opferanode’. Je nach Wasserqualität
und Emaillierung geht das Opfern schneller oder langsamer.
In der Vergangenheit mußte der Fachhandwerker von Zeit zu Zeit
überprüfen, ob noch ausreichend Schutz vorhanden war – eine
aufwendige und oftmals überflüssige Inspektion, da niemand wissen
konnte, ob sich die Anode abnutzt, beziehungsweise mit welcher
Geschwindigkeit. Mit der servicefreundlichen Signalanode weiß der
Benutzer jetzt genau, ob der Handwerker zur Kontrolle und zum Austausch
gerufen werden muß.
Die Umwelt anzapfen
Auch wenn aufgrund kurzer Leitungswege und geringer Wärmeverluste
eine dezentrale Warmwasserversorgung oftmals Vorteile bietet, gibt es
gute Gründe, auch eine zentrale Versorgung in die Überlegungen mit
einzubeziehen: Beispielsweise um die Energie der Sonne und der Luft zu
nutzen. Solar-Systeme und Warmwasser-Wärmepumpen sind von Natur aus
Zentralsysteme. Von einer Stelle aus – dem Speicher – fließt warmes
Wasser zu den einzelnen Zapfstellen im ganzen Haus.
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Warmwasser-Wärmepumpe: Ideal für die umweltfreundliche
Warmwasserbereitung.
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Warmwasser-Wärmepumpen nutzen Wärme der Luft
Die Wärmepumpe ist – durch die Nutzung von Umgebungsluft oder
Abwärme – eine der sinnvollsten Technologien zur Erzeugung von
Warmwasser: Aus einem Teil elektrischer Energie gewinnt sie bis zu drei
Teile Nutzenergie. Viele tausend Geräte verrichten mittlerweile ihren
Dienst zur Zufriedenheit der Hausbesitzer. Aufgestellt in
Mehrzweckräumen, Vorrats- oder Heizkellern arbeiten sie bei
Raumtemperaturen zwischen +35°C und +4°C. Bei größerem kurzfristigen
Bedarf stellt die eingebaute, elektrische Zusatzheizung den Bedarf am
wohligen Naß sicher.
Eine Warmwasser-Wärmepumpe läßt sich in der Nähe einer Steckdose
und einer Wasserleitung installieren. Sie arbeitet nach einem einfachen,
aber wirkungsvollen Prinzip – wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt.
Raumluft aus Heizungs-, Wasch- oder Kellerräumen wird angesaugt und
durch einen Wärmetauscher (Verdampfer) geleitet. Hier entzieht das
Arbeitsmittel (Kältemittel) der Luft die Wärme. Anschließend wird es
vom Verdichter angesaugt und auf ein höheres Temperatur-Niveau ,gepumpt’.
In einem zweiten Wärmetauscher (Verflüssiger) geht die gewonnene
Wärme an das Speicherwasser über. So sind bis zu 70% Energie zum
Nulltarif erhältlich. Gleichzeitig trägt sie in hohem Maße zur CO2-Reduzierung
bei.
Die kompakte Ausführung beinhaltet das Wärmepumpen-Aggregat und
einen 300-Liter-Warmwasserspeicher mit FCKW-freier Wärmedämmung. Der
Verdichter erwärmt das Wasser auf bis zu 65°C. Das reicht für die
Warmwasser-Versorgung eines Haushalts mit bis zu sieben Personen – je
nach Bedarf. Dabei verursacht sie keinerlei Abgas-, Geruchs- oder
Rußprobleme. Auch ihr Kältemittel R 290 ist umweltfreundlich: Für die
Ozonschicht gehen von der Warmwasser-Wärmepumpe keine Gefahren aus.
Eine Typenvariante dieser Ausführung verfügt über einen zusätzlich eingebauten
Wärmeaustauscher. Durch ihn kann die Warmwasserbereitung in den Wintermonaten auch über
die Heizungsanlage vorgenommen werden.
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Warmwasserbereitung mit Solar-Thermie aus Verantwortung
für die Umwelt. Hier mit Vakuum-Röhrenkollektoren.
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Wärme aus der Sonne
Die Sonne ist eine unerschöpfliche Energiequelle. Hocheffiziente
Sonnenkollektoren nutzen diese Energie direkt und verwandeln sie in
warmes Wasser für den Haushalt oder das Schwimmbad – sogar an trüben
Wintertagen.
Der Kollektor ist der ,Motor’ einer Solaranlage. Er wandelt
Sonnenstrahlung in nutzbare Wärme um. Dafür stehen am Markt
unterschiedliche Systeme zur Verfügung – beispielsweise
Hochleistungs-Flachkollektoren oder Vakuum-Röhrenkollektoren. Mit
entsprechenden Aufdach- oder Flachdach-Montagerahmen ist die
Installation für den Fachhandwerker kein Problem.
Der meist im Keller aufgestellte Warmwasserspeicher, eine
Solarregelung und die Kompaktinstallation mit den übrigen
Funktionsteilen – wie Pumpe, Thermometer, Manometer, Rückschlag- und
Sicherheitsventil sowie Druck-Ausdehnungsgefäß – runden das
Komplett-Angebot ab.
Die Möglichkeiten für den Einsatz thermischer Solaranlagen sind bedeutend. Diese
Systeme eignen sich beispielsweise für die Warmwasserbereitung in Ein- und
Mehrfamilienhäusern, Gaststätten, Hotels, Krankenhäusern und Wohnheimen, Schwimmhallen
und Freibädern, Campingplätzen, Schulen und Bildungseinrichtungen, Verwaltungs-, Pfarr-
und Kirchengebäuden, Sporthallen, Kantinen und Gewerbebetrieben. Um die Entscheidung für
eine Solaranlage zu erleichtern, gibt es von Bund und Ländern Zuschüsse.
Erfolg durch Zufriedenheit der Kunden
Ob warmes oder heißes Wasser: Für jeden Bedarfsfall gibt es das passende, richtig
dimensionierte Gerät oder System. Höchst unterschiedliche Anforderungen, die mit den
vorgenannten Produkten optimal gelöst werden. Der Erfolg wird durch ständig neue
bahnbrechende Entwicklungen und innovative Konstruktionsprinzipien begründet. Geräte,
die sparsam mit der eingesetzten Energie umgehen, die Umwelt schonen und dem Benutzer den
Komfort bieten, den er erwartet.
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