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baulexikon - Begriff BEREICH
 

EIBE (lat. Taxus baccata)

 

HOLZBAU - HOLZARTEN 
einheimische Hölzer

 

Die Eibe ist ein langsam wachsender immergrüner Nadelbaum aus der Familie der Taxaceae 

Die
gemeine Eibe (Taxus baccaia) ist in Europa, Nordasien und in Westafrika beheimatet und wird von den Menschen hauptsächlich von den Menschen kultiviert angebaut.

In der Natur kommt die unter Naturschutz stehende Eibe relativ selten, vor allem im Unterholz von Wäldern, vor und weist eine sehr hohe Lebenszeit von bis zu 3000 Jahren auf. 

Die bist zu 25 Meter hohen Bäume mit ihren der Tanne ähnlichen Nadeln erreichen Stammdurchmesser von 40 bis zu 70 cm und sind durch ihr hohe Härte und Festigkeit, Eibenholz ist witterungsfest und resistent gegen Fäulnis, Insekten- und Pilzbefall.



Nadeln und Frucht



 Struktur der Eibe


Weitere Informationen 
zur Eibe


Eibenholz findet vor allem in der Holzbildhauerei und bei Kunstschnitzereien Verwendung. Selten wird Eibenfurnier für die Herstellung von meist sehr edlen Möbeln verwendet.

DATENBLATT EIBE (Taxus baccata)

   Kurzzeichen DIN 4070 

EIB 

   Gewicht  

 0,65 g/cm3 (Mittelwert)

Härtegrad nach Brinell  

30 bis 70 N/mm2

Zugfestigkeit  ZB II 

108 N/mm2

Druckfestigkeit 

57 N/mm2

Biegefestigkeit

85 N/mm2

Eigenschaften

hohe Festigkeit und Härte
witterungsbeständig

 

hohe Resistenz gegen Schädlinge und Pilzbefall
 

 

 

Der bei der Schleif-Bearbeitung von Eibenholz anfallende Staub kann schleimhautreizend sein und Kopfschmerzen verursachen

Weitere Informationen zur Eibe

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